Sam Jost
 RSS-Abo



Mehr von Sam
radeldudel.de durchsuchen:
Farbmanagement für die Digitalfotografie

Als ich mit der Fotografie bzw. vor allem meinen Büchern dazu ein wenig Geld nebenher verdiente, war mir klar:

Das investiere ich wieder, sowohl in die Fotografie wie auch in Bücher.

Von meinen ersten E-Book-Einnahmen habe ich Bücher drucken lassen. Als die genug abwarfen, druckte ich die Bücher statt Schwarz/Weiss in Farbe. Und von dem, was sonst so übrig blieb, kaufte ich nach und nach bessere Werkzeuge: Mit der Nikon D800E eine sehr gute Kamera, Objektive wie das Nikkor AF-S 85mm f/1,4* und auch ein überkandideltes Tablet-Notebook als Reiseschreibmaschine und für mobile Bildbearbeitung.

Zeig mir da Licht

Wer mich heute sieht, denkt sich oft, "hey, der hat eine tolle Ausrüstung und verdient Geld damit - ich brauch auch eine tolle Ausrüstung, um damit Geld verdienen zu können".

Das ist natürlich total falschrum gedacht: Ich habe mir die tolle Ausrüstung von dem Geld geleistet, dass ich mit der einfachen Ausrüstung verdient habe. Und ich könnte auch jetzt noch mit der einfachen Ausrüstung das gleiche Geld verdienen. Ich hab nur einfach Spaß an gutem Werkzeug und da ich sie mir jetzt von dem Geld leisten kann, tu ich das auch.

Ich betrachte den technischen der Teil der Fotografie als Handwerk, und jeder, der ein Handwerk gerne macht, wird sich auch gerne gutes Werkzeug dafür zulegen. Denn es macht einfach mehr Spaß mit gutem Werkzeug zu arbeiten. Mit gutem Werkzeug geht auch vieles besser von der Hand, doch es ist keine Bedingung.

Wer sich gutes Werkzeug leistet, wird damit nicht automatisch bessere Arbeit machen. Im Gegenteil erfordert so manches hochwertige Werkzeug sogar mehr Einarbeitung um damit zu arbeiten.

Wer Spaß an guten Kameras und Objektiven hat und es sich leisten kann, gönnt euch was - aber glaubt nicht, dass eine bessere Kamera bessere Fotos macht. Die müsst ihr schon immer noch selber machen.

Und dennoch würde ich nicht wieder auf eine billigere Kamera umsteigen - einfach weil es mir mehr Freude macht mit gutem Zeug zu arbeiten.

(*) Dies ist ein affiliate Link - wenn ihr über diesen Link etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision ab - euer Preis ändert sich dadurch nicht.

Veröffentlicht am Sa, 28. Mär 2015, 11:09 von Sam

Social Plugins von Facebook, Google und Twitter für www.radeldudel.de abschalten.

Blick über den Tellerrand(Diskussion)
R. Ramer schrieb am Di, 07. Apr 2015, 10:41

Ich habe dich kürzlich gefragt, ob man das obige Bild auch mit einer Kompaktkamera hätte machen können. Du meintest:

"Ja, ich denke das Bild hätte auch mit jeder besseren Kompaktkamera gemacht werden können. Solange sie eine ähnliche Brennweite bietet und den Blitz auslösen kann - mit einer Legokamera wäre es aber vermutlich bei weitem nicht so scharf geworden."

Deine Antwort leuchtete mir ein.

Ich bin gerade an der Planung eines Shootings und der zugehörigen Lichtführung. Dabei bin ich unsicher geworden, was deine Antwort anbelangt und habe einen kleinen Versuch gemacht.

Eine Legokamera habe ich nicht, aber ein IPad, welches Fotos machen aber kein externes Blitzgerät auslösen kann. Obiges Bild kann man mit einem IPad aber trotzdem machen!

Der "Trick" ist eigentlich ganz einfach: Man nehme anstelle eines Blitzgerätes eine Dauerlichtquelle.

Lichtführung

Die technische Qualität des Bildes ist, wie du richtig vorausgesagt hast, in vielerlei Hinsicht nicht gerade überzeugen.

Lichtführung Qualität

Zoom: 100%

Technische Angaben:

Heilpraktiker in Flensburg
© 2004-2014 Sam Jost, Flensburg. Unerlaubte Vervielfältigung untersagt.
Die Inhalte von www.radeldudel.de sind meine ganz private Meinung.