Sam Jost
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Farbmanagement für die Digitalfotografie

Eine typische Frage, die Einsteiger beim Ausleuchten von Portraits haben, ist aus welcher Richtung das Licht kommen sollte.

Ein einfacher Weg, die Wirkung selber schnell auszuprobieren und sehen zu können, ist ein Video zu machen, in dem sich die Lichtquelle um das Model dreht. Da man dafür allerdings viel Platz und eine bewegliche Lichtquelle braucht, ist es natürlich viel einfacher, das Model um die Lichtquelle zu drehen, wie ich es im folgenden Video mal schnell aus der Hand gemacht habe:

Bei so einem Video kannst Du jederzeit Pause drücken, vor und zurückspulen und so sehen, wo der Schattenwurf wie sein wird.

Beispielsweise mag ich weder den langen Schatten die die Nase in einigen Winkeln wirft, noch einen Lichtfleck auf der Nase wenn die Sonne schräg hinter mir steht. 

Und natürlich musst Du dabei nicht wie ich die gerade in die Kamera gucken, auch schräge Ansichten lassen sich so gut veranschaulichen.

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Veröffentlicht am Mo, 23. Mär 2015, 06:33 von Sam

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Ein guter Anfang(Diskussion)
R. Ramer schrieb am Mo, 23. Mär 2015, 15:02

Deine Idee, mit Hilfe eines selbst gemachten Videos mal zu beobachten, welche Schatten bei unterschiedlichen Lichtrichtungen entstehen, finde ich sehr gut. Auch dass man dabei "live" die Wirkung dieser Schatten erleben kann, finde ich wertvoll.

Ich glaube nicht, dass der Einsteiger damit seine Frage, aus welcher Richtung denn beim Ausleuchten von Portraits das Licht kommen soll, beantwortet bekommt oder er sich selbst beantworten kann. Denn Schatten sind nicht richtig oder falsch sondern unterstützend oder störend! Erschwerend kommt hinzu, dass es nicht den einen Schatten gibt, sondern viele verschiedene Ausprägungen, wie z.B. harte Schatten oder weiche Schatten. Unterschiedliche Schatten wirken unterschiedlich auf uns. Zum Glück, denn diesen Umstand kann und sollte man bewusst nutzen. Bei der Lichtrichtung spielt es eben schon eine Rolle, ob ich eine Mörderin oder eine Verführerin in Szene setzte, und ob sich die Szene in einer Unterführung oder einem Boudoir abspielt. Schatten müssen das Thema des Bildes unterstützen, sonst sind sie kontraproduktiv!

Die Beobachtung von Schatten und ihren Verursachern ist zweifellos ein wunderbarer Weg in die Welt des Lichts und dein Vorschlag ein guter Anfang. Auch bei gut gemachten Kinofilmen lohnt es sich durchaus mal zu beobachten, wie Licht und Schatten eingesetzt werden. Die Filmleute geben sich nämlich wirklich viel Mühle bei diesem Thema.

PS für Neuleser:

Im Archiv von radeldudel gibt es viele wertvolle Beiträge zu obigem Thema wie z.B.:


Und dann gibt es noch altbewährte Lichtführungen für Portraits:


Sam schrieb dazu am Di, 24. Mär 2015, 22:10

Da kann ich Dir nur voll zustimmen!

Gerade für Einsteiger ist es oft schwierig, erstmal überhaupt eine Idee zu bekommen. Irgendwer beschrieb mal die drei Phasen des Lernens: Imitieren, assimilieren, transzendieren.

Also erstmal nachmachen, dann die Kenntnisse verinnerlichen und am Ende darauf aufbauen. Es erfordert aber einige Übung, dahin zu kommen.

Heilpraktiker in Flensburg
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